Dienstag, 10. Dezember 2019

Notruf: 112

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ffw wappen200 238FFw Faßberg - Die Ortsfeuerwehr Faßberg übte den Ernstfall

Feuerausbruch am DRK-Kindergarten „Villa Sonnenschein“ im Boelckeweg meh Faßberg.

Vergangene Woche ertönten plötzlich gegen 11 Uhr die Martinshörner der Ortsfeuerwehr Faßberg und bogen mit zwei Fahrzeugen in den Boelckeweg ein. Was war geschehen? Die Kinder im DRK-Kindergarten „Villa Sonnenschein“ hatten eine gemeinsame Vorlesestunde mit Eltern, als ein Kind durch Fenster Rauch außen am Haus aufsteigen sah. Sofort meldete Emma die Rauchentwicklung und nun galt es, geordnet das Gebäude zu verlassen.

Dies haben die Kinder so gelernt, dass sie sich bei Gefahr auf dem Hof an einem bestimmten Platz, dem sogenannten Sammelplatz, einfinden sollen. Hier begannen die Erzieherinnen, alle Kinder einzeln mit Namen aufzurufen, um sicher zu stellen, dass auch alle Kinder, hier knapp 30, sich auf dem Platz außerhalb des Gebäudes eingefunden haben. Auch wussten die Kinder, dass zur Anforderung für Hilfe der Notruf 112 anzuwählen sei, um einen Notruf abzusetzen, was durch die Kindergartenleitung Mareike Rosenthal erfolgte.

In den Räumen im Obergeschoss des Kindergartens hielten sich jedoch auch Mütter und Kinder des Faßberger Frauen- und Müttertreffs auf, die ebenfalls alarmiert über das Treppenhaus ins Freie wollten, so dass die Evakuierung des gesamten Gebäudes nicht einfach verlief. Es dauerte nur wenige Minuten, bis das Martinshorn zu hören war und zwei Feuerwehrfahrzeuge in den Boelckeweg einbogen und vor dem Kindergarten anhielten.

Der Einsatzleiter Ortsbrandmeister Klaus Beyer betrat mit seinem Führungsassistenten Rene Ritschel den Kindergarten und sie sondierten die Lage. Nach einer kurzen Besprechung wurde entschieden, wie der Löschangriff durchzuführen ist. Feuerwehrleute mit Atemschutzgeräten suchten den Brandherd, der schnell gefunden wurde. Das Tanklöschfahrzeug war inzwischen einsatzbereit und mit dem C-Rohr wurde das Feuer gelöscht.

Mit ihren Helmen und Atemschutzgeräten waren die meisten Feuerwehrleute für die Kinder nicht zu erkennen und weil es sich um eine Brandlöschübung handelte, nahmen die Feuerwehrleute Helme und die Atemschutzgeräte ab. Nun waren diese wieder zu erkennen und der Brandschutzerzieher Timo Stein-Jeske erläuterte das Vorgehen der Feuerwehr und erklärte, dass diese Übung Teil der Brandschutzerziehung der Kinder sei.

Bei dieser Gelegenheit wurde auch festgestellt, dass es wahrscheinlich günstiger für die Nutzer der oberen Räume gewesen wäre, sich auf den Balkon zu flüchten um von dort von der Feuerwehr gerettet zu werden. Das ist auch Sinn und Zweck der Übung, mögliche Schwachstellen zu finden, erklärte der Einsatzleiter Klaus Beyer. Bei dieser Übung jedoch war er zufrieden mit dem Verhalten der Kinder, die alles richtig gemacht hatten.

Dieser Übung vorausgegangen war eine Brandschutzbelehrung der Kinder am Feuerwehrgerätehaus und im Wald. Nun war die Übung gut abgelaufen und die Kinder bedankten sich mit einem Lied bei den Feuerwehrleuten. In Anlehnung an die „Vogelhochzeit“ sangen die Kinder „Die Feuerwehr, tatü tata“ und die Feuerwehrleute zogen mit ihren Fahrzeugen, jetzt ohne Blaulicht und Martinshorn, ab. Weil bei Bränden in Wohnungen oft für die Feuerwehrleute nicht zu erkennen ist, wo beispielsweise das Kinderzimmer ist, gibt es sogenannte „Kinderfinder“, kleine dreieckige Schilder, die unten an der Kinderzimmertür angebracht werden sollen, damit diese schnelle gefunden werden.

Eine Aufklärungsbroschüre und dieser „Kinderfinder“ wurde nach Abschluss der Übung jedem Kind mit nachhause gegeben.

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Rauch steigt aus dem Kindergarten hervor, den Emma entdeckt hat.

 

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Während die Kinder auf dem Sammelplatz sich eingefunden hatten, löschte die Feuerwehr den Brand

 

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Die Feuerwehrleute, hier noch mit Helmen und Atemschutzgeräten versehen, erläutern den Kindern ihren Löschangriff

Bild u.Text: Herr Mehles

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